konzert des seminarfaches musik
Der Aufwand hat sich gelohnt
Verdener Aller-Zeitung vom 17.02.11Verden - (eh) · Sanfte und leise Töne, wunderschöne Balladen, laute und volle Bandklänge bis zum Schlagzeugduett: Dies alles bot das Seminarfach Musik des Gymnasiums am Wall am Dienstagabend. Das vielseitige Konzert bildete den krönenden Abschluss des Seminarfachs, in dem die 26 Schülerinnen und Schüler, die alle musikalisch aktiv sind, sich mit ihren Musikrichtungen und -stilen auseinandersetzten und viel Zeit für Proben investierten.
Klaviernoten und Gesang wurden von den Schülern des Gymnasiums selbst komponiert.
Gemeinsam mit ihrem Lehrer, Gert Alsleben, erstellten die jungen Talente daraus ihr abwechslungsreiches Programm, das den Abend füllte, aber dennoch nicht lang wirkte, denn für jeden war etwas dabei. Den Anfang bildeten vier ruhige Klavierstücke aus unterschiedlichen Zeiten, „um etwas runter zu kommen nach einem stressigen Tag“, wie Moderator Lukas Kinzer ankündigte. Darunter eine Nocturne von Chopin, gespielt von Jan Kappelmann, und ein selbst komponiertes Stück von Jonas Kalisch, das er mit viel Gefühl darbot. Es folgten Stücke wie „Der Groover aus Rock-Piano“ in einem Arrangement für eine Band sowie das Gesangsduett Lotta-Sophie Bunte und Lisa Schwacke mit dem Titel „Tell him“, einige Solo-Vorträge, Gruppen-Stücke und das Stück „Cocaine“, gespielt von der Band mit beeindruckenden Gitarren-Soli.
Der zweite Teil des Konzertes wurde wieder mit Klavierstücken begonnen, die in gekonnter und sehr einfühlsamer Weise von Judith Behnke, Vanessa von Salzen und Sascha Kayser am Flügel gespielt wurden. Es folgten ein weiteres selbst komponiertes Stück von Jonas Kalisch mit Gesang von Judith Behnke, ein beeindruckendes Schlagzeug-Duo (Carlo Pieper und Ralf Jakowski), ein Auftritt einer Band mit Mitgliedern des Seminarfachs und Gästen sowie „I wanna be loved by you“ und „Valerie“, musiziert von der Projektband. Anschließend bildete eine große Gruppe von Sängerinnen und Sängern des Seminarfachs den krönenden Abschluss. Die Jugendlichen verabschiedeten sich von ihrem begeisterten und sehr zahlreichen Publikum mit dem Stück „Ain’t no mountain high enough“.
Jede und jeder der Mitwirkenden erhielt am Ende eine Rose ihres engagierten Lehrers Alsleben, dem selbst auch ein großer Dank für seinen außerordentlichen Einsatz, seine Mühe und den Aufwand, auch an Wochenenden mit seinem Seminarfach zu proben, von seinen Schülern ausgesprochen wurde.
Die Spenden, die von den Besuchern erbeten wurden, sollen für die Typisierung zur Knochenmarkspende (18. März, von 12 bis 18 Uhr) genutzt werden. Das Gymnasium setzt sich besonders wegen der Erkrankung einer Sechstklässlerin an Leukämie ein.
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